Linie

20.11.2010

Landespokal in Schwanebeck

Endlich konnte Herr Schmidt einmal aus dem Vollen schöpfen und auf die Spieler des Jahrgangs 94/95 zugreifen, die er schon immer zusammen haben wollte. Die Mannschaftsaufstellung war am Freitag schon fertig, doch es kam anders als er dachte. Bitter war, dass einige Spieler keine Transportmöglichkeiten hatten und davon ausgingen einer wird mich schon mitnehmen. Die Frage die sich der Trainer der A-Junioren noch nie stellen musste war: "Wer will hier eigentlich Fußball spielen? Wer möchte, dass sein Kind Fußball spielt? Glücklicherweise waren die Eltern verlässlich auf die wir bisher immer bauen konnten. Hierfür nochmals Dank an die Eltern die gefahren sind!!!

Wir hätten uns bei dem Spielerpotenzial nur selber schlagen können, indem wir nicht angereist wären, oder den ein oder anderen Spieler zu Hause lassen müssten. Auf der 125 km langen Anfahrt, hatte der Trainer genügend Zeit sich eine neue Aufstellung einfallen zu lassen. Schließlich sollten auch die Spieler bevorzugt werden, die sich engagieren.

Nun zum Spiel:

In der ersten Halbzeit wollten wir zunächst sicher spielen, um zu sehen was der Gegner so drauf hat. Die taktische Aufstellung bereitete in den ersten 5 Minuten noch etwas Schwierigkeiten, weil noch zu sehr auf Sicherheit gespielt wurde. Der Gegner wurde förmlich in unsere eigene Hälfte gezogen und es wurde zu wenig auf das gegnerische Tor gespielt. Nach kurzen Ansagen und Abstimmungen in den Mannschaftsteilen waren wir im Spiel. Alle beteiligten Kicker waren nun gut drauf. Es wurde gut gegen den Ball gearbeitet und bei Balleroberung ging es nun kontrolliert nach vorn. Nach einem Dribbling legte Sami den Ball auf N. Nitsche auf der zum 0:1 Halbzeitstand einnetzte.

In der Halbzeitpause wurde die 2. Halbzeit besprochen.

Klasse wie die Aufgaben umgesetzt wurden. Nach dem Wechsel ging es mit neuer Aufstellung nun daran den Gegner durch erhöhte Offensive mehr zu fordern. Dies gelang sehr gut. Ein Klassenunterschied war nun zu sehen. Tempo, Kondition, Teamzusammenhalt und technische Fähigkeiten lagen deutlich auf Ammendorfer Seite. Wie schlampig wir jedoch mit Torchancen umgegangen sind, ist jedoch bedenklich. Das Endergebnis von 0:6 hätte eigentlich zweistellig ausgehen müssen, wenn wir die Chancen besser nutzen.

Auf zur nächsten Runde!

Es spielten:
N. Freund, F. Reichardt, M. Arnecke, T. Junghans, A. Sanon, S. Rayko, F. Franke, E. Fischer, S. Al-Masri, N. Nitsche, A. Schönfelder, M. Meinhardt, F. Widmann, E. Köhler, K. Schau