27.09.2009
Im heutigen Punktspiel der Stadtliga Staffel A gegen den Polizeisportverein durften einige „Reserve“-Spieler ran, um sich vor dem Coach zu zeigen. Stammspieler sollten heute mal etwas zurückstecken. Dennoch war es nicht einfach. Teilweise stand man sich gegenseitig auf den Füßen. Man fing zwar konsequent an, ließ nach 5. Minuten aber stark nach.
In der 2. Minute arbeitete sich Florian Fleischhauer gefährlich zur Box durch, spielte im richtigen Moment ab auf Hannes Werner, welcher mit einem Sonntagsschuss einnetzte. Gleich darauf ein erneuter Angriff über Fleischhauer. Diesmal entschied er sich, selber zu schießen. Der Keeper lässt abprallen und Moritz Bielitz war zur Stelle und kickte zum 2:0 ein.
Nun aber flachte das Spiel stark ab. Die Forderungen vom Coach wurden nun gar nicht erfüllt. Viele Einzelaktionen, anstatt den Ball zu spielen. Klevernis war gefragt, die dicht gestaffelte Abwehr der Gäste zu überwinden. Aber heute standen einige Spieler neben sich. Immer wieder versuchte man es durch den Mann durch. Inkonsequenz machte sich im Abschluss breit. Öfter fuhr man nun Konter ein. In der 26. Minute führte dies zum 2:1.
In der zweiten Halbzeit sollte der Druck wieder deutlich erhöht werden, indem einfache Sachen gespielt werden. Lediglich Justin Günther konnte dies heute umsetzen. Nach einem Einwurf knallt er das Vieh einfach mal unter die Latte zum 3:1 rein. Drei Minuten später haut er einen direkten Freistoß zum 4:1 ins Netz. Der Bann war aber nicht gebrochen. Obwohl man technisch und spielerisch den Gästen überlegen war, konnte man diese Waffe noch nicht richtig anwenden. Wieder wurde man inkonsequent vor dem Tor, wieder fuhr man Konter, wieder bekam man ein Gegentor. Kurz vor Schluss zog man doch noch mal an. Fleischhauer rutschte über den Ball, welcher daraufhin als Schüsschen unter dem Keeper zum 5:2 durchrutsche.
Will man nächste Woche im Pokal die Gäste aus Kröllwitz schlagen und hat man die Ambitionen weiter oben mitzuspielen, muss man unbedingt an der Abwehrleistung arbeiten. Auch die Konsequenz vor dem Tor muss wieder verschärft werden. Bewiesen hat man es bereits.
Es spielten: N. Holke, J. Günther, Fl. Fleischhauer, L. Volkmann, D. V. Lai, Fl. Müller, R. Buschmann, L. Damm, M. Bielietz, J. Jacobsen, Chr. Hintsche, M. Awetisjan, H. Werner